Sondra und der Sternenbogen (Heidenheimer Zeitung – 29.11.2016)

„Sondra auf Schatzsuche in der Sasse“

Kurz und kurzweilig war die Premiere, in der Kinder für Kinder „Sondra und der Sternenbogen“ aufführten.

Schnaitheim. Es sollte im Leben nicht nur um materielle Dinge gehen. So die Botschaft der Autorinnen Annette und Ina Kocher, die den Dreiakter geschrieben und den die Regisseurinnen Erika Welches und Christina Kling mit viel Liebe zum Detail auf die Bühne des Sasse-Theaters gebracht haben.

Der Spielfreude der jungen Akteure des Sasse-Theaters tat das keinen Abbruch. Sie machten sich eine weitere Botschaft der Erzählung um Sondra zu eigen: Mit guten Freunden kann man sich jeder Herausforderung stellen.

So sah dies wohl auch das Regieteam, das auf etliche Neulinge im Ensemble setzte. Frisch das Spiel von Carolina Zeitler als Knappe, Anna Flemisch als Narr und Maxim Epinger als Tom, der mit seiner kecken Art und seinem rollenden R mehrmals Szenenapplaus holte.

Viel Wert haben die Spielleiterinnen auf Kostüme und Maske gelegt und dabei Burgfrau Gunhilde (Eva Lebeda), Ritter Ewald (Anja Junginger) sowie Knappe, Narr und das Wesen aus Nebelfetzen (Mia Rimer) mit viel Fantasie ausgestattet. Gleiches gilt für eingeblendete Hintergrundbilder.

Chiara Sunjic (Titelrolle) macht sich mit ihren Freunden Pit (Berkay Kayacan) und Emmi (Emma Hessenauer) auf Abenteuerreise auch an den Sonntagen, 4. und 11., sowie am Samstag, 17. Dezember, je 15 Uhr.

 

von Siglinde Broich-Bernt

 

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